Fragen und Antworten - FAQ
F: Warum bietet MikroVision sein System als Mietservice an?
A: Hochwertige Optik und Kameratechnologie ist sehr teuer, und Sie wollen Ihr Bildmaterial ja nur ein einziges Mal digitalisieren, ein Vorgang der idealerweise an einem Tag oder Wochenende durchführbar ist. Somit lohnt sich für Sie nicht die Anschaffung eines hochwertigen Geräts. Mit minderwertiger Qualität sollten Sie sich aber erst gar nicht begnügen. Hierfür sind Ihre Zeit und jeder eingesetzte Euro zu Schade.
F: Wie ist mit Maganzinen zu verfahren, die Hochformat und Querformat Dias enthalten?
A: Idealerweise dreht man die Dias vorher alle in die Querformat Stellung. Dann kann der Scan automatisch und mit maximaler Auflösung erfolgen.
Alternativ lässt man das Magazin 2x durchlaufen und dreht dazwischen die Kamera von der Quer- in die vertikale Aufnahmestellung. Dann können die falsch aufgenomenen Bilder später am PC gelöscht werden. Man kann natürlich auch das Abbildungsformat der Kamera so einstellen, dass Hoch- und Querformate ins Bild passen. Dadurch verschenkt man aber einen kleinen Teil der verfügbaren Auflösung.
F: Stehen die Bilder nach dem Scan aufrecht und seitenrichtig ?
A: Die Bildlage kann mit unserer neuesten Software Version gleich während des Scans automatisch korrigiert werden.
Generell können digitale Bilder aber auch mit frei verfügbaren Programmen gedreht oder anderweitig bearbeitet werden.
F: Gibt es eine automatische Staubentfernung oder Kratzerentfernung ?
A: Nein, dies ist mit unserem Verfahren technisch nicht möglich. Für die Präsentation von Bildern ist dies auch nicht relevant.
Für die meist wenigen Bilder, die für Papierabzüge oder Fotobücher ausgewählt werden, empfiehlt sich ohnenhin eine manuelle
Bearbeitung der Bilder in einem entsprechenden Bildbearbeitungsprogramm, weil alle automatischen Verfahren nur unvollkommene
Ergebnisse liefern können.
Die spezielle hochaperturige Beleuchtungseinrichtung sorgt zudem dafür, dass Partikel und Kratzer kaum im Bild sichtbar werden.
Ein Blasebalg zum groben Abblasen der Dias ist in der Lieferung enthalten.
F: Kann ich nicht ebenso einen Flachbettscanner mit Diaaufsatz verwenden?
A: Diese Geräte liefern zwar teils zufriedenstellende Qualität. Jedoch ist der erforderliche Zeitaufwand bereits bei geringen Mengen an Bildern / Dias riesig.
F: Warum sollte ich das MV-System einem üblichen Diascanner vorziehen?
A: Mit den schon lange auf dem Markt erhältlichen Diascannern und Filmscannern lassen sich durchaus hochwertige Ergebisse beim Digitalisieren von Dias erzielen. Der Zeiteinsatz ist jedoch ungleich höher, so kann es schon fast zu einer Lebensaufgabe werden, wenn mit Scanzeiten von mehreren Minuten pro Bild zu rechnen ist.
Grund: Marktübliche Diascanner und Filmscanner arbeiten auf Basis der sogenannten Zeilenkameratechnologie bei der die lichtempfindlichen Pixel nacheinander d.h. zeilenweise belichtet werden.
Bei unserem Gerät wird eine Matrix CCD verwendet, bei der alle Pixel gleichzeitig belichtet werden. Die eigentliche Bildaufnahme liegt dadurch im Bereich von Sekundenbruchteilen. Demgegenüber benötigt der motorische Diavorschub die weitaus meiste Zeit.
F: Musss ich meine Dias aus dem Magazin nehmen ?
A: Nein. Unsere umgerüsteten Diaprojektoren sorgen für den automatischen Diatransport und schieben jedes Dia positionsgenau in den optischen Strahlengang des Kamerasystems.
F: Welche Magazintypen sind verwendbar? A: Standardmäßig wird unser System für die weit verbreiteten Universalmagazine (Magazine nach DIN 108 für 50 Dias oder für 36 Dias, auch als Einheitsmagazine oder Gemeinschafts Magazine bezeichnet) ausgeliefert. Falls Sie andere Magazintypen benötigen, (zum Beispiel LKM, CS, Braun Paximat Magazin, Braun Paximat Rundmagazin,
Kodak Carousel Diamagazin) bitten wir Sie darum, dies bei Ihrer Bestellung anzugeben. Wir liefern dann die benötigten Magazine ohne Mehrpreis mit.
F: Welche Rolle spielt die Farbauflösung und Graustufenauflösung A: Diascanner werden oft mit der Angabe 48 Bit Farbauflösung beworben. Dies bedeutet, dass jede der drei Farben rot-grün und blau mit 65000 Helligkeitsstufen digitalisiert wird. Dies scheint auf den ersten Blick ein unbestechlicher Qualitätsausweis zu sein, tatsächlich ist es aber eine unnötige, weil nicht nutzbare Erhöhung des Datenvolumens. Unser Auge hat zwar eine extrem hohe Auflösung mit ca. 6 Millionen Farbzäpfchen- und 130 Millionen Stäbchenzellen, leider kann es aber kaum 256 Helligkeitsabstufungen pro Farbe tatsächlich unterscheiden. Schon gar nicht in einem komplexen viel farblichen fein aufgelösten Bild. Gängige Monitore und Beamer haben eine maximale Farbauflösung von 32 Bit. Für die praktische Handhabung Ihrer digitalisierten Bilder auf dem Rechner sind Dateigrößen pro Einzelbild von über 100 MB, die bei 4800 dpi und 48 Bit Farbauflösung zusammenkommen können, ein Horror. Ihr System wird total ausgebremst.
A: Diascanner werden oft mit der Angabe 48 Bit Farbauflösung beworben. Dies bedeutet, dass jede der drei Farben rot-grün und blau mit 65000 Helligkeitsstufen digitalisiert wird. Dies scheint auf den ersten Blick ein unbestechlicher Qualitätsausweis zu sein, tatsächlich ist es aber eine unnötige, weil nicht nutzbare Erhöhung des Datenvolumens. Unser Auge hat zwar eine extrem hohe Auflösung mit ca. 6 Millionen Farbzäpfchen- und 130 Millionen Stäbchenzellen, leider kann es aber kaum 256 Helligkeitsabstufungen pro Farbe tatsächlich unterscheiden. Schon gar nicht in einem komplexen viel farblichen fein aufgelösten Bild. Gängige Monitore und Beamer haben eine maximale Farbauflösung von 32 Bit. Für die praktische Handhabung Ihrer digitalisierten Bilder auf dem Rechner sind Dateigrößen pro Einzelbild von über 100 MB, die bei 4800 dpi und 48 Bit Farbauflösung zusammenkommen können, ein Horror. Ihr System wird total ausgebremst.
F: Wie viel Pixel oder welche dpi Auflösung sind für die Digitalisierung meiner Dias sinnvoll? Man kann hier entweder a) pragmatisch oder b) maximalistisch an die Antwort herangehen.
A:
a) von der geplanten Verwendung des digitalisierten Bildmaterials. Selbst Full HD Monitore oder Beamer können maximal 2 Mio. Pixel Auflösungen d.h. 1920 × 1080 Pixel darstellen. Eine höhere Auflösung bringt hier lediglich noch die Möglichkeit in die Bilder hineinzoomen zu können.
b) von der vorhandenen Auflösung der Diaoriginale bei Standard Diafilmen reichen bereits 8-10 Millionen Pixel aus um die ganze Information zu erfassen. Für besonders hochauflösende d.h. feinkörnige Diafilme sind ca. 15 Millionen Pixel, oder sogar noch etwas mehr, erforderlich. Hier sollte jeder für sich selbst entscheiden, welchen Anspruch er an sein digitalisierte Diaarchiv stellen sollte.
F: Welche Rolle spielt die Qualität der Abbildungsoptik?
A: Eine ganz entscheidende. Allzu leicht wird übersehen, dass auch klassische Diascanner, die mit Zeilenkameras arbeiten, ein Abbildungsobjektiv (oder sehr viele aneinandergereite Mikrolinsen) benötigen. Durch die gigantischen Pixelzahlen und Farbauflösungen wird allzu leicht übersehen, dass es wenig Sinn macht, ein scharfes und hoch aufgelöstes Dia-Original mit einer minderwertigen Optik als kontrastarmes und mit chromatischen Fehlern versehenes Bild auf eine super hochauflösende CCD Zeile abzubilden. Das Ergebnis einer solchen Abbildung kann nur ein qualitativ unbefriedigendes digitales Bild ein, auch wenn sich die technischen Daten (z.B. 4800 dpi und 48 bit Farbauflösung) gut anhören mögen.
F: Kann ich meinen eigenen Diaprojektor oder meine eigenen Digitalkamera dafür nutzen?
A: Nein, denn dann müssten Sie auf den Komfort eines automatischen Dia- Vorschubs und auf das automatische Auslösen der Bildaufnahme verzichten. Auch bezüglich der homogenen Ausleuchtung und der Schwingungsstabilität ist unser Komplettsystem optimal abgestimmt. Auf einer massiven Grundplatte ist alles zueinander fest fixiert. Sie müssen nur noch die Teile nach Anleitung zusammenstecken, per Schnellklemmen fixieren, Kabel anschließen und die Software starten.
F: In Foren liest man von verschiedensten Eigenbaulösungen zur Dia-Digitalisierung. Was ist davon zu halten ?
A: Wir können die Qualität im einzelnen natürlich nicht bewerten. Es kann aber pauschal gesagt werden, dass für hohe Qualität und hohe Produktivität auch ein gewisser Aufwand getrieben werden muss. In diesem Sinne stellt sich die Frage, ob sich dieser Aufwand für einen Vorgang lohnt, der nur ein
einziges Mal zu machen ist. Sie wollen Ihr Bildmaterial sicherlich nur ein einziges Mal digitalisieren.
F: Warum sollten Sie Dias und die Bilder in Ihren Alben digitalisieren?
A: Digitale Kopien Ihres Bildbestands lassen sich sehr schnell auf Datenträgern sichern und können leicht an verschiedenen Orten gelagert werden.
So können auch Kinder, Verwandte oder Freunde bei passender Gelegenheit Ihre Bilder sehen oder Sie können Sie anderen Personen zeigen.
F: Was passiert, wenn Speichertechnlogien und Format in aktuellen Rechnern wechseln?
A: Auch die technische Weiterentwicklung von Rechnern und Speichertechnologien stellt keine Gefahr dar. Mit einfacher Konverter-Software können die Dateien ggfs. immer wieder in neuen aktuellen Formaten gespeichert werden und somit für zukünftige Rechnergenerationen lesbar gemacht werden.
Da von Dias und Bildern in der Regel nur ein Original existiert, diese also Unikate sind, besteht ein Verlustrisiko:
- die Farbträgerstoffe auf dem Zelluloidfilm sind nicht beliebig alterungsbeständig. Die Farben Ihrer Dias verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Jahre
- Dias sind zudem anfällig gegen Pilze und Bakterien (wie die meisten Fotomaterialien), dadurch können sich im Laufe der Jahre sogar Löcher in den Dias bilden
- die "Hardware", also Diaprojektoren, wird nicht mehr hergestellt, Ersatzteile sind nur noch schwer zu beschaffen, die benötigten Halogenlampen werden mittelfristig nicht mehr erhältilich sein.
Ihre individuellen Fragen beantworten wir Ihnen gerne per Mail!